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10. April 2012

Zu: Webinar

Der Virtual Presenter nennt 10 Faktoren, die für die notwendige Aufmerksamkeit der Teilnehmer an einem Webinar sorgen können. Neben der Sprache, dem Ausdruck und dem Zielpublikum entsprechend aufbereitetem Inhalt, sind die Aktivitäten am Bildschirm und die visuelle Gestaltung der Inhalte ausschlaggebend.

Activity
Veränderung bringt Aufmerksamkeit. Am Bildschirm muss sich etwas tun: Zeigerbewegung (Minimum), Animation (aber vorher testen) oder der Einsatz der Zeichenwerkzeuge: das alles bringt Bewegung ins Bild und muss das gesprochene unterstützen. Darf aber auch nicht davon ablenken.

Visualization
Der Ausdruck “Ein Bild sagt mehr als 1000 Wort” ist zwar nicht neu, aber immer noch wahr. Gute Visualisierung ist verständlich, einprägsam und überzeugend und ich füge hinzu: unterstützt das gesprochene Wort.

Wie wäre es mit Muntermacherfolien zwischendurch?

9. August 2011

Online-Session + Twitter?

Eine Twitterwall gehört bei Konferenzen (bei technik-affinen Themen) schon fast dazu. Der Twitterchat von letzter Woche hat gezeigt, dass es eine ganz faszinierende Methode ist, sich zu einem Thema per Hashtag auszutauschen. Auch parallel zu den Live-Sessions des opco11-Kurses wurde ausgiebig getwittert. Die Frage ist nun, hören die Menschen dann noch richtig zu? Folgen sie den Gedankengängen des Redners? Oder lassen sie sich ablenken?

Die ähnliche Frage stellen mir auch immer wieder angehende Online-Trainer/Referenten: Ist es sinnvoll den Textchat frei zu geben oder sollten nur zu private Mitteilungen von Teilnehmer zu Moderator möglich sein. Ich bin ein Verfechter des öffentlichen Chats. Wenn die Teilnehmer sich zu viel miteinander beschäftigen und nicht mehr dem Trainer/Referenten folgen liegt es am Vortragsstil, der mangelnden Interaktivität oder beidem.

Fall 1: Ein Online-Training mit 10 Teilnehmern
Hier muss immer der freie Textchat ermöglicht sein, denn eine Diskussion und Austausch ist wesentlicher Bestandteil des Online-Trainings. Tauchen im Textchat andere fachfremde Themen auf, dann liegt es am Moderator oder dem Thema! Inhalte überdenken! Teilnehmer so einbeziehen, dass sie gar keine Zeit haben sich über Urlaubsziele auszutauschen.

Fall 2: Webinar mit 20 – 100 Teilnehmer
Viele Referenten sträuben sich einen öffentliche Textchat zuzulassen. Es könnte die Teilnehmer ablenken. Ja sicher, aber wenn sich Teilnehmer ablenken lassen, dann sollte ich, als Referent das mitbekommen und gegensteuern. Was passiert, wenn kein öffentlicher Textchat da ist, und das Webinar etwas langweilig ist: Teilnehmer tun etwas anderes: Email bearbeiten, Telefonieren oder eben Twittern. Dann lieber den Textchat öffnen, dann bleiben sie “im Raum”.

Fall 3: Webcast mit 100en von Teilnehmern
Hierbei können Teilnehmer lediglich per Umfrage einbezogen werden. Das Textchatfenster ist bei einigen Systemen recht klein und kann bei so vielen Teilnehmern nicht mehr ausreichen. Hier kann ein paralleler Twitterchat eine sinnvolle Ergänzung sein. So können viele Aussenstehende noch von dem Webcast erfahren, es können Meinungen zwischen den Teilnehmern ausgetauscht werden und es gibt eine gute Möglichkeit mit dem Hashtag auch nach dem Webcast die Zuhörer und Twitterer zu erreichen. Dieser Twitterchat sollte aber auch betreut werden. Meldungen können dem Referenten “hineingreicht” werden, so dass diese aktuell mit aufgenommen werden. Twitter ist auch ein hervorragender Feedbackkanal.

Vergeben Sie beim nächsten Webinar oder Webcast einfach einen Hashtag und testen es mit Ihrer Zielgruppe aus – nicht jede Zielgruppe ist Twitter-affin.

5. Juli 2011

Mein erstes Webinar

Eigentlich sind synchrone Online-Veranstaltungen heute an der Tagesordnung: virtuelle Meetings und allen voran die Webinare und natürlich auch Live-Online-Seminare bzw. -Trainings (zur Begriffsdefinition). Doch die Fragen sind immer noch die gleichen:

  • “Ist da Draussen noch einer?”
  • Warum stellt keiner eine Frage per Mikrofon?
  • Wie vermeide ich einen Monolog?
  • Mit Webcam oder ohne?

Hier ein paar Tipps zur Planung und Durchführung:

  • Schreiben Sie ein detailliertes Drehbuch
    (minutiös, planen Sie Zeit für Strörungen ein, Planen Sie Inhalte ein, wenn keine Fragen oder Störungen auftreten,..)
  • Planen Sie alle 5 – 7- Minuten eine “Interaktion” mit den Teilnehmern
    (Ja/Nein-Abfrage, Umfrage/Abstimmung, Whiteboard, Frage zur Beantwortung im Chat oder per Audio, …)
  • Beherzigen Sie die Tipps zur Gestaltung von PowerPoint-Folien
    (zum Beispiel diese: www.karrierebibel.de/ )
  • Lesen Sie keine Folien vor !
  • Planen Sie den Einsatz der Webcam
  • Warten Sie nicht auf Fragen der Teilnehmer, arbeiten Sie mit “Fragen”, z. B. Entscheidungsfragen, Herausforderungsfragen, gute Tipps : http://www.rhetorik.ch/Fragen/Fragen.html
  • Arbeiten Sie mit Ihrer Stimme: Das ist es, was bei den Teilnehmern ankommt!
    (Betonung, Pausen, Ausdruck, … kurzum: Rhetorik!)

See You Online!

14. Februar 2011

Der “richtige” VC

Häufig werde ich gefragt, welches ist denn der optimale VC (= die beste Software für eine Live-Online-Session). Diese Frage kann nur mit Gegenfragen beantwortet werden, z. B.: Art der Session, Nutzungsintensität, VOIP oder Telefon, Flash erlaubt und und und… Kriterienlisten sind teilweise online zu finden, jedoch muss hier aufgepasst werden, dass die “richtige” Kriterienliste erwischt wird. Ein System, das für Online-Meetings (Projektsitzungen, Besprechungen etc.) das Richtige ist, ist meistens nur bedingt für Online-Trainings geeignet.

Die erste Frage sollte immer lauten:
- Welche Art von Online-Sessions soll’s denn sein (grobe Einteilung): WebcastWebinarLive-Online-TrainingOnline-Meeting.
Je nach Art der Session sind bestimmte Kriterien sehr wichtig, andere spielen keine oder nur eine kleine Rolle. Meine Kriterien sind in dieser Liste zusammengestellt.

Audio
Die Tonqualität ist immer von entscheidender Bedeutung. Ob auch eine Telefonkonferenz notwendig ist hängt von der Zielgruppe ab. Bei einem Webcast würde ich immer eine Telefonkonferenz zusätzlich zu VOIP anbieten, da nicht alle über ein Headset verfügen. Für Meetings kann leichter auf die Telefonkonferenz verzichtet werden, da für bekannte Teilnehmer ein Headset leichter zu organisieren ist (auf der anderen Seite sind Telefonkonferenzen ein bekanntes Utensil). Optimal ist immer eine transparente Nutzung von VOIP und Telefonkonferenz (Teilnehmer entscheiden was sie nutzen wollen).
Für Trainings ist es wichtig, dass die Steuerung der Sprechrechte per einfachem Mausklick durch den Leiter erfolgen kann.

Management
Das Einladungs- und Bestätigungsmanagement ist bei Webcasts und Webiaren von höherer Bedeutung als im Trainingsbereich oder bei Meetings.
Hier gesellt sich ein weiteres Kriterium dazu: Wie kann das System auf Daten des Active Directory oder vorhandenes LMS zugreifen (um eine doppelte Nutzerverwaltung zu vermeiden)

Whiteboard
Wichtig vor Allem bei Trainings und Meetings.

Emoticons
Ohne die geht gar nichts :-)

(Weitere siehe Liste)

9. August 2010

Wer muss was können?

Die Frage bezieht sich natürlich auf Live-Online-Sessions. Bei einer Veranstaltung wurde ich gefragt, inwieweit ein Referent, der „doch nur einen Vortrag hält“ ein System beherrschen muss und ob denn wirklich jeder Trainer für Live-Online-Schulungen geschult werden muss. Sicher muss eine Person, die einmalig als Gastreferent in einem Webinar oder einem Online-Training mitwirkt, nicht alle Feinheiten beherrschen. Die organisatorischen und technischen Aufgaben in der Online-Session können von den Moderatoren übernommen werden, aber kein Referent sollte ohne ein Training in einem Webinar oder Live-Online-Training auftreten. Jede Person, die in einer Online-Session aktiv mitwirkt muss

  • an den virtuellen Raum gewöhnt sein
  • mit Anmerkungen (Whiteboard-Tools) umgehen können
  • wissen wie Textchat, Emoticons, etc. benutzt werden
  • die Grundregeln der Kommunikation im VC beherrschen
  • die Folien und Inhalte an die Gegebenheiten des VC anpassen
  • Die „restlichen“ Aufgaben beherrschen Trainer und Co-Moderatoren perfekt!
20. Juli 2010

Noch einmal: Webinare, Webkonferenzen oder wie?

Seit die Marketing-Experten entdeckt haben, dass man Events auch online durchführen kann, boomen die “Webinare”, “Webkonferenzen” und wie immer sie auch genannt werden. Neueste Idee: smeeting. An verschiedenen Ecken des Internets wird versucht Transparenz in das Angebot zu bringen indem die Begriffe definiert werden (habe ich auch schon versucht). Aber die Kreativität der Anbieter bei der Schaffung neuer Bezeichnungen ist sehr groß und die Begriffe schiessen wie Pilze aus dem Boden.
pilze
Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis sich auch bei den Online-Sessions * die Normalität einstellt, sprich wir von Marketing-Auswüchsen verschont werden.

Doch wie kann das Angebot transparenter gemacht werden?

Im Jahre 2006 wurde die PAS 1068 veröffentlicht. Diese PAS beschreibt, wie Bildungsangebote zu beschreiben sind, so dass ein Interessent sich ein klares Bild machen kann, was ihn und sie erwartet. Da darüber alle möglichen Bildungsangebote beschrieben werden können, ist die Liste der Kategorien trotz der Bestrebungen zur Vereinfachung recht lang. Ich habe diese durchforstet und auf 10 Punkte eingedampft, die einer transparenten Beschreibung von einzelnen Online-Sessions dienen sollen:

  1. Name / Titel: Name / Titel der Session
  2. Kurzbeschreibung: Thema, Inhaltsangabe,
  3. (Lern)Ziel: angestrebte Fertigkeiten und Fähigkeiten
  4. Zielgruppe: Für wen ist dieses Angebot gedacht
  5. Anzahl der Teilnehmer: Erwartete Teilnehmer, Minimum, Maximum
  6. Dauer: Bei einzelnen Sessions die Dauer, ansonsten die aufzuwendende Lernzeit
  7. Überwiegende Methoden: Vortrag, Präsentation, Gruppenarbeit, Selbstlernen, Fallstudie, Experiment, Planspiel
  8. Kommunikation: VOIP und/oder Telefonkonferenz, öffentlicher Textchat oder verdeckte Fragen + Antworten
  9. Voraussetzungen und Vorkenntnisse: Formale Voraussetzungen, Fachliche Voraussetzungen, computerspez. Vorkenntnisse, Vorkenntnisse aus anderen Wissensgebieten, die zur erfolgreichen Teilnahme notwendig sind
  10. Technische Voraussetzungen: Betriebssystem, Browser, Headset, …

Neben diesen Angaben zur Art der Session gehören selbstverständlich der Name des Anbieters, die Redner, Moderatoren etc. sowie die Kosten und die Erreichbarkeit des technischen Supports zu den Minimalangaben.

Empfehlenswerterweise sind alle relevanten Angaben, die die PAS vorsieht anzugeben. Wobei es nachvollziehbar ist, dass bei kostenlosen Angeboten, der Aufwand recht hoch ist, aber die Minimalangaben sollten schon den Interessenten helfen sich besser zu orientieren. Sind diese genannten Angaben gemacht, ist es egal, wie das Angebot benannt wird: Webinar, Webkonferenz, smeeting oder was immer noch kreiert wird.

* Online-Sessions: Oberbegriff für Alle Events, die Live + Online durchgeführt werden.

7. Juni 2010

Virtuelle Welten

Angeregt durch 2 SL-Sessions an denen ich neulich teilnahm und den WissensWert Blog Carnival “Wie entwickeln sich virtuelle Welten?” untersuche ich meine Second Life Erfahrungen und die daraus resultierende Einstellung.

Warum sträube ich mich gegen Second Life, wo es doch so anschauliche Beispiele gibt:

  • ein Rollenspiel zum Erlernen einer neuen Sprache
  • ein Brainstorming zur Entwicklung eines neuen Gerätes/Verfahrens
  • die Funktionsweise einer techn. Anlage erläutern
  • und vieles mehr (siehe auch den schönen Text von Andreas Mertens im Wissenswert-Blog)

Für diese und weitere Beispiele ist SL bei der richtigen Ausstattung (= der Gestaltung und der Programmierung der Umgebung) hervorragend geeignet. Vorausgesetzt, die Mitwirkenden sind mit SL vertraut, Teilnehmer und Referenten und Hilfskräfte. Vieles ergibt sich intuitiv, anderes ist gewöhnungsbedürftig oder muss richtig trainiert werden.

Ich nehme immer mal wieder an Veranstaltungen in SL teil und ich muss leider dazu sagen, dass mich noch nichts davon so richtig für SL begeistern konnte. Es mag ja ein netter Effekt sein, dass man von einer Lobby mit dem Fahrstuhl zum Meetingraum fahren kann, aber was ist der Vorteil davon?

Ich will damit ausdrücken, dass vieles in SL noch nicht zielführend genutzt wird. Je nach Thema, ist heute eine Session im VC effizienter als in SL, von Meetings mal ganz abgesehen.

Was stört mich bei SL:

  • die Avatre und ihre Namen. Es geschieht immer mal wieder, dass man eine aus dem realen Leben bekannte Person trifft. Was nun tun? spreche ich sie oder ihn mit dem Avatarnamen an? Ist höchst “komisch”. Spreche ich sie/ihn mit den richtigen Namen an, irritiert dies die anderen und diese fühlen sich ausgegrenzt. Blöde Situation!
  • die Avatare im allgemeinen. Neulich saß einer mit einem Surfbrett unterm Arm in der Reihe vor mir und versperrt mir den Blick auf die Leinwand – na ja, ich kann den Blickwinkel verändern oder mich woanders hinsetzen. Aber auf solche Situationen kann ich verzichten, die stören schon im realen Leben :-)
  • die schon im realen Leben langweiligen Bulletpoint-PowerPoint-Vorträge
  • ständig neue Updates

Aber das Alles kann ja geändert werden. Der Viewer 2.0 bietet schöne Möglichkeiten zur Nutzung des Internet, für Whiteboards etc. Das bedeutet nun aber auch, dass sich die Referenten bitte darauf einstellen müssen und die Interaktivität einbringen.

Es wäre schon einmal sehr interessant eine interaktive Session in SL zu konzipieren und durchzuführen. Ich denke darüber nach!

20. Mai 2010

Kostenlose Online-Sessions / Webinare

Neue Termine zum Schnuppern, Informieren und Diskutieren

Im Juni/Juli biete ich eine Reihe von kostenlosen Online-Sessions (Webinare) zu Themen des Live-Online-Lernens an.

  • Begonnen wird die Reihe mit einer Diskussion über Begrifflichkeiten, unterschiedliche Veranstaltungsformen, Einschränkungen und Herausforderungen.
  • In der Session “Online-Training – interaktiv” können Sie ein spannendes Online-Training mitmachen. Es werden Sequenzen aus verschiedenen Themenbereichen umgesetzt.
  • Dann widmen wir uns den Online-Großveranstaltungen. Müssen Teilnehmer in einer Session mit 200 Teilnehmern wirklich zum Zuhören verdammt werden, oder geht das auch anders? Hier freue ich mich auf die Gastreferentin Katja Bett.
  • Den Abschluss bildet eine Session, in der untersucht wird, auf welche Kriterien bei der Auswahl eines Systems geachtet werden sollte.

17.06.10, 16:00 Uhr: Webkonferenz, Webinar oder Online-Training?
01.07.10, 16:00 Uhr: Online-Training – interaktiv!
15.07.10, 16:00 Uhr: Interaktive Sessions mit 200 Teilnehmen – geht das denn?
29.07.10, 16:00 Uhr: Welches System für Webinar oder Live-Online-Training?

Alle Veranstaltungen werden mit der neuesten Version von SabaCentra durchgeführt. Es stehen alternative Zugangsmöglichkeiten zur Verfügung (Web-Client oder Desktop-Client) und Sie können natürlich per Windows-System, Apple oder Linux teilnehmen. Die Teilnahme per iPhone ist mittels einer App auch möglich, aber leider hat die Telekom das Voice-Over-IP gesperrt.

Hier können Sie sich anmelden

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

26. Februar 2010

WissensWert Blog Carnival: Was war Deine/Ihre spannendste Tagung der letzten Monate?


Wie schon getwittert war meine interessanteste Konferenz der letzten Monate die “Corporate Learning Trends 2009″ von und mit Jay Cross, Tony Karrer, George Siemens und vielen anderen. Die Konferenz fand komplett online statt, was sehr praktisch war, denn frau konnte sich die interessanten Themen heraussuchen und vom Schreibtisch oder Sofa aus teilnehmen. Leider waren einige Termine zu nachtschlafender Zeit, aber es gab natürlich auch Aufzeichnungen.
Neben den Themen war aber die Durchführung einer Online-Session das Interessanteste. Es war die Einführungsveranstaltung “Introduction: Convergence in Learning”. “Haupt”-Moderatoren waren Jay Cross, Tony Karrer und Geaorge Siemens.
Nun Webinare gibt es viele, was war an dieser Session so spannend?

  • Es waren ca. 130 Personen anwesend.
  • Natürlich konnten alle sehen, wer noch mit im Raum war – jede Konferenz ist ja auch ein Netzwerk-Event.
  • Der öffentliche Chat war frei zugänglich – und er wurde ausgiebig genutzt!

Sicher habe ich nicht alle Einträge gelesen, aber der Chat wurde parallel zum Vortrag von mehreren Co-Moderatoren begleitet, so dass Fragen direkt beantwortet wurden oder auch interessante Anmerkungen an den Sprecher weitergegeben wurden, der dies in dem Vortrag berücksichtigte.

Es wurde noch interaktiver, als die Teilnehmer aufgefordert wurden Ihre Ideen zu einer Frage auf das Whiteboard zu schreiben – natürlich war das etwas chaotisch, aber Alle waren beteiligt und die Moderatoren griffen auch einige der Punkte auf um diese weiter zu diskutieren.

Diese Session war für mich das herausragende Beispiel dafür, dass ein interaktives Webinar auch mit vielen Personen möglich ist.

27. Januar 2010

Ist Ihr Webinar "wertvoll"?

“Ist ja NUR online” – haben Sie den Satz auch schon gehört? Mir begegnet er häufig bei der Diskussion um die Gestaltung von Webinaren. Das ist sehr schade, denn wenn ich als Teilnehmerin mir die Zeit nehme für dieses Thema, dann zeige ich Interesse und möchte ernst genommen werden. Teilnehmer eines Webianrs müssen die gleiche Qualität wie in einer Präsenzveranstaltung erwarten können. Erfüllen wir dies in den Online-Veranstaltungen nicht, dann werden wir dafür mit Desinteresse abgestraft.
Die Qualität des Webinars oder des Online-Trainings messen die TeilnehmerInnen an den versprochenen Zielen oder Inhalten. Ein 60-minütiges Webinar gibt in der Regel einen Überblick zu einem bestimmten Thema. Bei einem Online-Training, das mehrere Online-Sessions und evtl. asynchronen Aufgaben und Übungen beinhaltet, kann ich erwarten, dass ich nach Absovierung etwas “kann”.
Doch auch bei einem Informations-Webinar muss ich als Moderator die Besonderheiten der Online-Präsentation beachten:

  • Teilnehmer einbeziehen durch Rückfragen (Feedback, Umfragen, Abstimmungen …)
  • wirkungsvoller Einsatz der Stimme und Sprache: “Körpersprache im VC”
  • keine Bulletpoint-Folien-Schlacht, sondern optisch ansprechende Folien zur Unterstreichung des Gesagten: “Muntermacherfolien
  • evtl. einen zweiten Sprecher

um nur einige Punkte zu nennen.
Ja, ein Webinar benötigt einiges an Vorbereitung, aber diese zu investieren lohnt sich, denn Ihre Teilnehmer sollen ja schliesslich wiederkommen – egal wo sie gerade sind! internetcafe katmandu
Mehr zu Webinaren gibts es auf der Learntec und natürlich online!