opco12: Im Zeichen des Horizon Report 2012

Heute beginnt der zweite MOOC der Uni Frankfurt "opco12" (Zur Erläuterung was was ist, einfach den Links folgen). Meine Beiträge zum letztjährigen Kurs hatte ich auf Posterous geschrieben, für den diesjehrigen Kurs werden meine Beiträge hier erscheinen. Nachdem ich beim Erscheinen des Reports die Überschriften gelesen hatte, war mein erster Gedanke: schon wieder eine Vorhersage, die weit von der Realität entfernt ist. Ich fühlte mich an meine Anfangsjahre in der IT erinnert, als meine Kollegen von HP von Netzwerken und E-Mail schwärmten, während ich mich mühte Schreibkräften den Umstieg von der Schreibmaschine auf dem PC zu ermöglichen. Die Basis, mit der ich arbeitete, war von den Ideen der HP-Kollegen Lichtjahre entfernt. Sollte es heute im Bildungsbereich anders sein? Begonnen wird mit den kurzfristigen Trends: "Mobile Apps" und "ablet-PCs". Zitat aus dem Bericht: "Hochschulen entwickeln inzwischen in allen Fachrichtungen Apps, die speziell auf die Bedarfe von Forschung und Lehre zugeschnitten sind." In der Liste der Leseempfehlungen stehen natürlich keine deutschen oder europäischen Namen. Spiegelt das die Realität wieder? Ich bin gespannt auf die Teilnehmer aus dem Hochschulbereich, die von ihren Erfahrungen berichten. Wie sieht das im Unternehmensbereich aus? Meinen Erfahrungen nach ganz schlecht. Da gibt es die hohe Sicherheitshürde (der IT-verantwortlichen), die Nachfrage nach Trainings klassischer Art (weil nichts anderes bekannt ist?) und das Angebot klassischer Weiterbildungen (weil man sich nicht in die Nesseln setzen will?) Fragen die im Kurs diskutiert werden sollten.
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One Response to opco12: Im Zeichen des Horizon Report 2012

  1. Hallo Frau Reß,

    vielen Dank für diesen Kommentar, auf dem ich beim Stöbern gestoßen bin – ist ja mit dem Beginn des MOOC schon ein wenig her.

    Im letzten Jahr habe ich versucht, beim MOOC teilzunehmen bzw. mich zu beteiligen. Ich war jedoch total überwältigt über die Masse an Informationen die dort zusammen kommen.

    Dabei mache ich nicht dem MOOC den „Vorwurf“. Es liegt wohl eher daran, dass ich noch nicht gelernt habe, auf diese Art zu lernen. Mir geht irgendwie das Gefühl ab, den Überblick halten zu können. Leider habe ich dieses Jahr den Einstieg verpasst… (Aber wahrscheinlich ist auch das ein Gefühl von gestern. 🙂

    Weshalb Trainings und Seminare immer noch die reflexartige Lösung für die Personalentwicklung sind, ist mir auch schleierhaft. Inzwischen hat sich an vielen Stellen gezeigt, dass es bessere und nachhaltigere Lernmöglichkeiten gibt. Ein wenig Gedanken habe ich mir in einem Blogartikel gemacht. Vielleicht ist das auch hier interessant: http://tinyurl.com/bp8uxj9

    Viele Grüße

    Steffen Henkel

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