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Neue Medien*: Google Hangout

Mit den Hangouts bietet Google+ eine einfache Möglichkeit schnell und unkompliziert Webkonferenzen durchzuführen. Ununi.tv experimentiert mit unterschiedlichen Formaten um “Interessierten, Medienmacher/innen und Quereinsteiger/innen die Möglichkeit zu bieten, sich umfassend an der Schnittstelle von Internet und Bewegtbild weiterzubilden”. Ununi.tv ist ein Projekt von Anja C. Wagner, Fabian Topfstedt, Bertram Gugel und Wolfgang Gumpelmaier: “Eine Unkonferenz am Unort zur Unzeit”
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Im Rahmen dieses Projekts habe ich mich gestern mit Andrea Brücken @dieHauteCulture im Hangout getroffen. Geplant war ein Interview, aber es ist ein Gespräch geworden, da wir uns nicht entscheiden wollten, wer wen interviewt.

Eignet sich Google Hangout als niedrigschwelliger Einstieg in Online-Sessions?
Wie üblich: J – ein!
Ich bin an das Arbeiten im VC (virtual classroom = Centra, Webex, Adobe, iLinc …) gewöhnt. Dort stehen die visualisierte Inhalte (ja Andrea, mit PowerPoint :-) ), das gemeinsame Arbeiten auf dem Whiteboard und das zeigen von Anwendungen im Mittelpunkt. Die Webcam ist (für mich) nebensächlich. Sie wird zur Begrüßung eingeschaltet und dann auf Standbild oder Foto reduziert. Bei einer Video-Konferenz wie einem Hangout muss ich mich exakt auf die Kamera konzentrieren. Kein schnelles Bewegen, kein Herumgefuchtel mit den Händen, Stillsitzen, nichts auf dem Tisch suchen etc. Das ist mir sehr schwer gefallen!

Wozu eignet sich ein Hangout?
Immer dann, wenn keine visualisierten Inhalte notwendig sind, also kurze Vorträge, Interviews, Streitgespräche. Bei Meetings bin ich schon skeptisch, da ich beim einfachen Hangout wieder in die gleiche Situation wie bei einer Telefonkonferenz komme: nach 10 Minuten erregter Diskussion wird festgestellt, dass man unterschiedliche Versionen der Excel-Tabelle vorliegen hat. Aber es gibt Hoffnung. Zur Zeit kann man die erweiterten Funktionen der Hangouts testen, die mit gemeinsame Notizen und Sketchpad, Google Text & Tabellen-Integration sowie Bildschirmfreigabe aufwarten. Das kommt dann einem VC schon näher.

Doch nun zu de Frage: Kann Google Hangout ein niedrigschwelliges Einstiegsinstrument sein?.
In einigen Fällen ist das sicher so, dass die Scheu vor den Online-Meetings abgebaut werden kann. Allerdings benötigt der professionelle Einsatz mehr als die Einsicht, dass “es geht”. Es müssen Kommunikationsprozesse, Verhalten bei Meetings und Schulungskonzepte verändert werden – das ist dann ein größeres Problem, das viele Ansätze scheitern lässt.
Zum Thema “einfaches System” habe ich mir hier schon mal Gedanken gemacht.

Hier die Aufzeichnung der Session:

Watch live streaming video from ununitv at livestream.com

Normalerweise ist mein Telefon immer umgeleitet, wenn ich online bin – Asche auf mein Haupt :-(

* Neue Medien = alle Werkzeuge, die neu sind, heute sind das Hangouts, gestern waren das Wikis!

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Info:
Neue Medien*: Google Hangout ist Beitrag Nr. 1367
Autor:
Lore Reß am 13. Dezember 2011 um 10:28
Category:
Allgemein
Tags:
 
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2 Kommentare

  1. Die Sache mit der Online-Moderation | Avacoach

    [...] http://dd-learn.de/2011/12/13/neue-medien-google-hangout/ [...]

    #1 Pingback vom 13. Dezember 2011 um 13:16

  2. Steffen Henkel

    Hallo Frau Reß,

    vielen Dank für diesen Artikel und die Aufzeichnung der Session. Wirklich sehr praktisch – es reizt mich das unmittelbar auszuprobieren.

    Viele Grüße

    Steffen Henkel

    #2 Kommentar vom 14. Dezember 2011 um 06:07

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