18. August 2011
In Kürze beginnen wieder die Seminare und Workshops zur Live-Online-Moderation.
- Das Seminar “Certified Live Online Trainer” richtet sich an Personen, die eigene Seminare und Trainings im Virtual Classroom durchführen wollen.
- Für die Erfahrenen, die ihre Kenntnisse vertiefen und ausbauen wollen, gibt es den Workshop “Interaktionen”. Hier liegt der Schwerpunkt auf neuen Methoden zur Aktivierung von Teilnehmern.
- Für Projektleiter, Produktmanager und auch Trainer, die Online-Präsentationen und Webinare leiten wollen ist der Online-Kurs “Online-Präsentation” konzipiert.
Die nächsten Termine und Themen:
Certified Live Online Trainer:
05.09. bis 05.10.2011 – Details
Live + Online: Interaktionen (für erfahrene Online-Moderatoren)
19.10. – 02.11.2011 – Details
Online Präsentieren: Das erfolgreiche Webinar
22.09. – 06.10.2011 – Details
9. August 2011
Eine Twitterwall gehört bei Konferenzen (bei technik-affinen Themen) schon fast dazu. Der Twitterchat von letzter Woche hat gezeigt, dass es eine ganz faszinierende Methode ist, sich zu einem Thema per Hashtag auszutauschen. Auch parallel zu den Live-Sessions des opco11-Kurses wurde ausgiebig getwittert. Die Frage ist nun, hören die Menschen dann noch richtig zu? Folgen sie den Gedankengängen des Redners? Oder lassen sie sich ablenken?
Die ähnliche Frage stellen mir auch immer wieder angehende Online-Trainer/Referenten: Ist es sinnvoll den Textchat frei zu geben oder sollten nur zu private Mitteilungen von Teilnehmer zu Moderator möglich sein. Ich bin ein Verfechter des öffentlichen Chats. Wenn die Teilnehmer sich zu viel miteinander beschäftigen und nicht mehr dem Trainer/Referenten folgen liegt es am Vortragsstil, der mangelnden Interaktivität oder beidem.
Fall 1: Ein Online-Training mit 10 Teilnehmern
Hier muss immer der freie Textchat ermöglicht sein, denn eine Diskussion und Austausch ist wesentlicher Bestandteil des Online-Trainings. Tauchen im Textchat andere fachfremde Themen auf, dann liegt es am Moderator oder dem Thema! Inhalte überdenken! Teilnehmer so einbeziehen, dass sie gar keine Zeit haben sich über Urlaubsziele auszutauschen.
Fall 2: Webinar mit 20 – 100 Teilnehmer
Viele Referenten sträuben sich einen öffentliche Textchat zuzulassen. Es könnte die Teilnehmer ablenken. Ja sicher, aber wenn sich Teilnehmer ablenken lassen, dann sollte ich, als Referent das mitbekommen und gegensteuern. Was passiert, wenn kein öffentlicher Textchat da ist, und das Webinar etwas langweilig ist: Teilnehmer tun etwas anderes: Email bearbeiten, Telefonieren oder eben Twittern. Dann lieber den Textchat öffnen, dann bleiben sie “im Raum”.
Fall 3: Webcast mit 100en von Teilnehmern
Hierbei können Teilnehmer lediglich per Umfrage einbezogen werden. Das Textchatfenster ist bei einigen Systemen recht klein und kann bei so vielen Teilnehmern nicht mehr ausreichen. Hier kann ein paralleler Twitterchat eine sinnvolle Ergänzung sein. So können viele Aussenstehende noch von dem Webcast erfahren, es können Meinungen zwischen den Teilnehmern ausgetauscht werden und es gibt eine gute Möglichkeit mit dem Hashtag auch nach dem Webcast die Zuhörer und Twitterer zu erreichen. Dieser Twitterchat sollte aber auch betreut werden. Meldungen können dem Referenten “hineingreicht” werden, so dass diese aktuell mit aufgenommen werden. Twitter ist auch ein hervorragender Feedbackkanal.
Vergeben Sie beim nächsten Webinar oder Webcast einfach einen Hashtag und testen es mit Ihrer Zielgruppe aus – nicht jede Zielgruppe ist Twitter-affin.