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26. Februar 2010

WissensWert Blog Carnival: Was war Deine/Ihre spannendste Tagung der letzten Monate?


Wie schon getwittert war meine interessanteste Konferenz der letzten Monate die “Corporate Learning Trends 2009″ von und mit Jay Cross, Tony Karrer, George Siemens und vielen anderen. Die Konferenz fand komplett online statt, was sehr praktisch war, denn frau konnte sich die interessanten Themen heraussuchen und vom Schreibtisch oder Sofa aus teilnehmen. Leider waren einige Termine zu nachtschlafender Zeit, aber es gab natürlich auch Aufzeichnungen.
Neben den Themen war aber die Durchführung einer Online-Session das Interessanteste. Es war die Einführungsveranstaltung “Introduction: Convergence in Learning”. “Haupt”-Moderatoren waren Jay Cross, Tony Karrer und Geaorge Siemens.
Nun Webinare gibt es viele, was war an dieser Session so spannend?

  • Es waren ca. 130 Personen anwesend.
  • Natürlich konnten alle sehen, wer noch mit im Raum war – jede Konferenz ist ja auch ein Netzwerk-Event.
  • Der öffentliche Chat war frei zugänglich – und er wurde ausgiebig genutzt!

Sicher habe ich nicht alle Einträge gelesen, aber der Chat wurde parallel zum Vortrag von mehreren Co-Moderatoren begleitet, so dass Fragen direkt beantwortet wurden oder auch interessante Anmerkungen an den Sprecher weitergegeben wurden, der dies in dem Vortrag berücksichtigte.

Es wurde noch interaktiver, als die Teilnehmer aufgefordert wurden Ihre Ideen zu einer Frage auf das Whiteboard zu schreiben – natürlich war das etwas chaotisch, aber Alle waren beteiligt und die Moderatoren griffen auch einige der Punkte auf um diese weiter zu diskutieren.

Diese Session war für mich das herausragende Beispiel dafür, dass ein interaktives Webinar auch mit vielen Personen möglich ist.

9. Februar 2010

Rückblick: Virtual Classroom – Unterstützung erfolgreichen Lernens

Die letzte Sektion am letzten Tag des Kongresses und der Messe und meine Präsentation bildete das Schlusslicht – und dennoch waren um 16:30 Uhr noch ca. 15 – 20 Personen anwesend: Unsere Sektion.
Hier mein Input zu Einstiegshürden, und damit zu der Frage, was ist eigentlich ein “einfaches System”?

Learntec 2010 Sh

In Stichworten die Gedanken zu den Folien:
Nach der Erläuterung meiner “Nomenklatur” zu Webcast, Webinar und Online-Training, fragte ich die TeilnehmerInnen, was für Sie die Merkmale eines “einfachen” Systems seinen.

  • Bedienung: Einfach bedeutet einfache, selbsterklärende Bedienung für TeilnehmerInnen und ModeratorInnen.
  • Techn. Zugang: Einfach bedeutet ohne Hürden durch Firewalls, Virenscanner und freizuschaltende Ports.
  • Funktionen: Mit einem Tretroller komme ich genauso mit Muskelkraft von A nach B wie mit einem Tourenrad. Beide haben einen Lenker und Räder. Das Tourenrad hat noch Gepäckträger, Beleuchtung, Handbremse, Rücktrittsbremse und mehr. Unterstützen mehr Funktionen die Einfachheit?

Ja, mit Beleuchtung sehe ich mehr, mit Hilfe der Bremse fahre ich nicht gegen die Wand, sprich ich kann Gefahrensituationen besser bewerkstelligen. Das Gleiche gilt für den VC.
Beispiel: Wenn ich als Moderatorin die Lautstärke der einzelnen Teilnehmer regeln kann, ist das für alle ein großer Vorteil. Ähnlich verhält es sich mit dem Zurücksetzen der Feedbacksymbole/Emoticons. Es erleichtert die Kommunikation, wenn dies vom Moderator zentral für alle gemacht werden kann.
Zwei einfache Systeme kombiniert (z.B. Skype + Whiteboard) können zusammen recht hohe Hürden setzen.

Was brauche ich für eine Moderation?

  • Ich muss meine Teilnehmer “sehen” = die Namensliste, ihre Emotionen (Emoticons + Feedbacksymbole) und dies muss für Teilnehmer und Moderatoren einfach zu bedienen sein.
    Emoticons sind kein Luxus, sondern eine notwendige Funktion, die die Kommunikation erleichtert.
  • Ich muss mit den Teilnehmern sprechen können.
    Dazu gehört auch die Mikrofonsteuerung. Zum Beispiel alle oder selektiv stumm schalten oder die Lautstärke regeln können.
  • Ich muss mit meinen Teilnehmern arbeiten können. Zum Beispiel per Whiteboard. Hierzu einige Fragen, die die Funktionalität des Whiteboards hinterfragen.
  • Ein System mit einer niedrigen Einstiegshürde verfügt auch über Funktionen zur Moderationsunterstützung.

Ein System mit niedrigen Einstiegshürden ist für mich ein System, das die Teilnehmer und Moderatoren einfach zu bedienen ist und dennoch alle notwendigen Funktionen zur Verfügung stellt.