“Ist ja NUR online” – haben Sie den Satz auch schon gehört? Mir begegnet er häufig bei der Diskussion um die Gestaltung von Webinaren. Das ist sehr schade, denn wenn ich als Teilnehmerin mir die Zeit nehme für dieses Thema, dann zeige ich Interesse und möchte ernst genommen werden. Teilnehmer eines Webianrs müssen die gleiche Qualität wie in einer Präsenzveranstaltung erwarten können. Erfüllen wir dies in den Online-Veranstaltungen nicht, dann werden wir dafür mit Desinteresse abgestraft.
Die Qualität des Webinars oder des Online-Trainings messen die TeilnehmerInnen an den versprochenen Zielen oder Inhalten. Ein 60-minütiges Webinar gibt in der Regel einen Überblick zu einem bestimmten Thema. Bei einem Online-Training, das mehrere Online-Sessions und evtl. asynchronen Aufgaben und Übungen beinhaltet, kann ich erwarten, dass ich nach Absovierung etwas “kann”.
Doch auch bei einem Informations-Webinar muss ich als Moderator die Besonderheiten der Online-Präsentation beachten:
- Teilnehmer einbeziehen durch Rückfragen (Feedback, Umfragen, Abstimmungen …)
- wirkungsvoller Einsatz der Stimme und Sprache: “Körpersprache im VC”
- keine Bulletpoint-Folien-Schlacht, sondern optisch ansprechende Folien zur Unterstreichung des Gesagten: “Muntermacherfolien“
- evtl. einen zweiten Sprecher
um nur einige Punkte zu nennen.
Ja, ein Webinar benötigt einiges an Vorbereitung, aber diese zu investieren lohnt sich, denn Ihre Teilnehmer sollen ja schliesslich wiederkommen – egal wo sie gerade sind! 
Mehr zu Webinaren gibts es auf der Learntec und natürlich online!




