Webconferencing vs. Online-Training

Eignet sich eine Lösung für Web-Konferenzen gleichermaßen gut für eine Online-Schulung? In vielen Unternehmen werden Systeme für eMeetings / Web-Konferenzen eingesetzt. Natürlich liegt es dann nahe, das gleiche System auch für Online-Schulungen oder Webinare zu verwenden. Dafür spricht zum einen, dass das System vielen Mitarbeitern bereits bekannt ist und es technisch geprüft und von der IT zugelassen wurde. Doch die Anforderungen bei einem Training sind komplett Andere als bei einem Team- oder Projektmeeting. Die Teilnehmer eines Projektmeetings kennen sich (meistens) schon persönlich und werden in der Regel längere Zeit miteinander arbeiten. Die Teilnehmer eines Webinars oder Online-Trainings treffen sich oft nur ein Mal oder höchstes 3 - 4 Mal online. Ein persönlicher Kontakt besteht nicht. Aber im Training kommt es auf den Dialog an. Teilnehmer müssen Fragen stellen und lernen auch von den Fragen der Anderen. Hierzu müssen die entsprechenden Werkzeuge bereitgestellt werden und deren Einsatz muss auch vom Trainer gefördert werden. Also sind Feedback-Symbole (Ja, Nein, Frage, zu schnell, zu langsam, Applaus, Lachen …) sehr sehr wichtig. Natürlich gehört ein "Wort-Melde"-Symbol dazu. Selbstverständlich verfügen die Moderatoren über die gleichen Symbole, ein Applaus der Trainerin ist unverzichtbar. Die Feedbacksymbole sind ein wichtiger Bestandteil eines "virtual classroom". In einem Meeting sind diese natürlich gleichermaßen nützlich (ich möchte darauf nie verzichten), aber nicht ganz so lebensnotwendig wie in einem Training. Beipiele:
  • Feedback AT&T/Interwise: Emoticons Interwise
  • Feedback Spreed Feedback Spreed
In vielen Webconferencing-Systemen sind diese Symbole nicht oder nur so rudimentär vorhanden, dass sie im Training nicht sinnvoll einsetzbar sind. Siehe auch "Bewertungskriterien Virtual Classroom"
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