e-Learning, m-Learning, p-Learning, u-Learning, xyz-Learning: die Liste wird immer länger. Eigentlich sollten diese Bezeichnungen längst überflüssig sein, denn das Internet ist inzwischen fast überall angekommen (ca. 66% der Bevölkerung in DE über 14 Jahren nutzen das Internet zumindest gelegentlich, Quelle: http://www.agof.de/index.911.html). Über das Bloggen und Twittern wird in den Mainstream-Medien berichtet. Wir sollten uns also von den xx-learnings verabschieden.
Die Frage ist nun aber, wir kennzeichne ich Bildungsangebote? Es muss angegeben werden, ob ein Workshop oder Seminar in “präsenz”, gemischt oder ausschließlich via Internet durchgeführt wird. Ich habe mich für “online” entschieden. Dieses Wort ist in allen Bevölkerungsschichten angekommen, klingt nicht zu technisch und ist das Pendant zu “Präsenz”. Online ist neutral und sagt nichts aus über synchron oder asynchron (versteht sowieso nicht jeder), ist unabhängig vom Werkzeug (Blog, Twitter, Wiki,…) und vom Gerät (PC, Handy, PDA, “wearable devices”..) und unabhängig von der Methode (Selbstlernen, Gruppenarbeit ..). Großzügig wie ich bin schließe ich dabei ein, dass ich mir etwas aus dem Internet laden kann und dann “offline” bearbeite oder lese. Denn das wesentliche beim Lernen, Trainieren und Arbeiten ist die Kommunikation und diese erfolgt “online” (oder in Präsenz oder gemischt).
Deshalb lautet die Headline dieser Webseite ab sofort “Online Lernen + Arbeiten”. Der Begriff eLearning wird auch sukzessiv in allen Dokumenten ersetzt (das geht leider nicht so schnell, wie einen Blogbeitrag zu schreiben
), aber natürlich nicht in alten Blog-Beiträgen
Was ist den nun eigentlich was:
e-learning steht für technologie-gestütztes Lernen. Wird aber häufig mit dem Durcharbeiten von WBTs gleichgesetzt und manchmal auch mit dem Live-Online-Lernen. Umfasst meiner Meinung nach alle Methoden und Werkzeuge und wäre damit der Oberbegriff, aber durch die vielfältige Auslegung und die Neigung zum xx-learning nicht länger als allgemeine Bezeichnung verwendbar.
m-learning ist das Lernen mit Hilfe von mobilen Endgeräten
p-learning = Abgeleitet von “Pervasive Computing” = allesdurchdringende Vernetzung des Alltags durch den Einsatz „intelligenter“ Gegenstände (lt. Wikipedia), bezeichnet p-Learning das Lernen mit Hilfe der in allgegenwärtigen Dingen eingebauten Technologie.
u-learning = Abgeleitet von Ubiquitous Computing = Allgegenwärtigkeit der Informationstechnologie (Computer) , siehe p-Learning
Der Vollständigkeit wegen (aus der Mottenkiste des eLearning
)
Blended Learning: Buzzword des Jahres 2002 bezeichnet Bildungsangebote die Präsenz- und Online-Phasen oder verschiedene Online-Methoden mischen.
Rapid eLearning: hat nichts mit Lernen zu tun, sondern steht für “Schnelle Inhaltsentwicklung”.




