Andrea Back und Jochen Robes stellen im Blog-Carnival Fragen zum persönlichen Umgang mit den Tools (des Web 2.0) und wie frau damit umgeht.
Kann ich mit Web-2.0-Tools effektiver mit Information und Wissen umgehen? Verbessern sich die Produktivität und Qualität der Arbeit? Werden die Vorteile der neuen Arbeitsmittel durch negative Seiteneffekte überkompensiert? Wie verläuft der persönliche Lernprozess, sich diese Arbeitspraktiken anzueignen?
Zur ersten Frage: Ja, natürlich, ich blogge, ich twittere, ich setze die Tools in meinen Workshops und Seminaren ein. Ich bin auf sehr viele interessante Dinge aufmerksam geworden, ich erfahre etwas über die Gedanken Anderer und erhalte so viele neue Anregungen.
Das „aber“ liegt aber schon in der Luft. Ist es effizient, jedem interessant erscheinenden Tweet zu folgen, z. B. auf http://www.twittermap.de nachzusehen, welche Twitterer im Umkreis von 50 km vom eigenen Standort twittern? Sicher nicht. Es gehört eine Menge Selbstdisziplin dazu, trotz Vernetzung und Getwittere der eigentlichen Arbeit zu folgen, aber gleichzeitig die Ideen aufzunehmen. Und damit sind wir schon bei der zweiten Frage.
Damit ich die Tools produktiv einsetzen kann, muss ich sie kennen und den Umgang damit geübt haben. Da „liegt der Hase im Pfeffer“: Wer übt schon bloggen, wer trainiert den Einsatz eines Wikis? Das reine Selbststudium ist zwar für die Bedienung der meisten Tools ausreichend, aber ich bin skeptisch ob das auch für den zielgerichteten Einsatz für die Mehrheit der Anwender produktiv ist. Als Beraterin eigne ich mir diese Tools selbst an (da geht schon so mancher Sonntag drauf). Ich bemühe dazu PAUL und überlege in welche Kategorie dieses Tool gehört, wie es in meinen Workflow passt, wie es mit anderen Werkzeugen harmoniert etc. Und versuche die kleinen und großen Helferlein und Werkzeuge zu archivieren, um sie auch anderen empfehlen zu können. Das fällt dann in die Kategorie Informationsmanagement und alles zusammen in mein persönliches Wissensmanagement.
Was hat Web 2.0 mit Tulpen zu tun? – Gar nichts, aber der Tulpensonntag gehört zum Karneval.





Ist Wissensarbeit 2.0 traumhaft oder traumatisch? WissensWert Blog Carnival Nr. 1/Feb. 09 – WissensWert
[...] Ress nimmt die Karnevalsaison als Aufhänger, um ihre Antwort am Tulpensonntag beizutragen, die sie in ihrem Blog eLearning + eCollaboration geschrieben [...]
#1 Pingback vom 10. März 2009 um 14:50
Andrea Back
Für des Editorial zum WissensWert Blog Carnival Nr. 1 schaue ich mir gerade alle 15 Beiträge an, um gemeinsame Aussagen herauszufiltern. Habe erstmals twittermap angeklickt. Ich finde, das könnte ein netter Bildschirmschoner oder oderauch Pausenfüller in meinen Lehrveranstaltungen sein
). Und Grüsse an PAUL, ganz informell.
#2 Kommentar vom 15. März 2009 um 14:25
Ausgabe 01: Ist Wissensarbeit 2.0 traumhaft oder traumatisch? (Feb. 09) - WissensWert
[...] Ress nimmt die Karnevalsaison als Aufhänger, um ihre Antwort am Tulpensonntag beizutragen, die sie in ihrem Blog eLearning + eCollaboration geschrieben [...]
#3 Pingback vom 25. August 2010 um 12:05