22. Februar 2009
Andrea Back und Jochen Robes stellen im Blog-Carnival Fragen zum persönlichen Umgang mit den Tools (des Web 2.0) und wie frau damit umgeht.
Kann ich mit Web-2.0-Tools effektiver mit Information und Wissen umgehen? Verbessern sich die Produktivität und Qualität der Arbeit? Werden die Vorteile der neuen Arbeitsmittel durch negative Seiteneffekte überkompensiert? Wie verläuft der persönliche Lernprozess, sich diese Arbeitspraktiken anzueignen?
Zur ersten Frage: Ja, natürlich, ich blogge, ich twittere, ich setze die Tools in meinen Workshops und Seminaren ein. Ich bin auf sehr viele interessante Dinge aufmerksam geworden, ich erfahre etwas über die Gedanken Anderer und erhalte so viele neue Anregungen.
Das „aber“ liegt aber schon in der Luft. Ist es effizient, jedem interessant erscheinenden Tweet zu folgen, z. B. auf http://www.twittermap.de nachzusehen, welche Twitterer im Umkreis von 50 km vom eigenen Standort twittern? Sicher nicht. Es gehört eine Menge Selbstdisziplin dazu, trotz Vernetzung und Getwittere der eigentlichen Arbeit zu folgen, aber gleichzeitig die Ideen aufzunehmen. Und damit sind wir schon bei der zweiten Frage.
Damit ich die Tools produktiv einsetzen kann, muss ich sie kennen und den Umgang damit geübt haben. Da „liegt der Hase im Pfeffer“: Wer übt schon bloggen, wer trainiert den Einsatz eines Wikis? Das reine Selbststudium ist zwar für die Bedienung der meisten Tools ausreichend, aber ich bin skeptisch ob das auch für den zielgerichteten Einsatz für die Mehrheit der Anwender produktiv ist. Als Beraterin eigne ich mir diese Tools selbst an (da geht schon so mancher Sonntag drauf). Ich bemühe dazu PAUL und überlege in welche Kategorie dieses Tool gehört, wie es in meinen Workflow passt, wie es mit anderen Werkzeugen harmoniert etc. Und versuche die kleinen und großen Helferlein und Werkzeuge zu archivieren, um sie auch anderen empfehlen zu können. Das fällt dann in die Kategorie Informationsmanagement und alles zusammen in mein persönliches Wissensmanagement.
Was hat Web 2.0 mit Tulpen zu tun? – Gar nichts, aber der Tulpensonntag gehört zum Karneval.
18. Februar 2009
Wer eine Reise im Wert von 2500 € bucht und sich von seinem alten Koffer trennt, erhält in einem Reisebüro eine Gutschrift von 150 €. Ein PC-Spezialist gewährt bei Kauf neuer Hardware für Computerschrott eine “Abwrackprämie” in Höhe von 2500 ct. Zwei von vielen Beispielen wie landauf und landab Käufer in die Geschäfte gelockt werden (Quelle: Wirtschaftwoche ).
Geht das auch im Weiterbildungsgeschäft?
“Geben Sie Ihr Teilnahmezertifikat für Word 6.0 zurück und Sie erhalten 50 € Gutschrift für das Office 2007-Seminar?” Ein bisschen kreativer sollte es schon sein 
Vielleicht so: Jeder der 5 relevante Links einbringt erhält eine Gutschrift. Die Teilnehmer bestimmen ob “relevant” zutrifft. Oder: Ein im Kurs verwendbares Praxisbeispiel wird mit x € vergütet.
Wie kann Wissen oder wie können Informationen eingebracht werden? Wie wird dies bewertet? Veraltet Wissen? Wie kann ich “veraltetes Wissen” aufpolieren? Dies führt mich dazu die Herangehensweise in einem Workshop oder Seminar mal wieder kritisch zu untersuchen. Wie können die Teilnehmer stärker integriert werden? Wie gelingt es “User generated content” einzubauen? Auch der Ansatz LDL = Lernen durch Lehren sollte in diesem Zusammenhang noch berücksichtigt werden (obwohl das nun wirklich nichts mit der Abwrackprämie zu tun hat – oder Abwracken veralteter Lehrer ?
).
13. Februar 2009
natürlich online beim eLearning Stammtisch.
Zusammen mit Peter Tandler und hoffentlich vielen Mitgleidern der XING-Gruppe “Digitale Moderation” und den Teletutoren, werden wir uns am 6.3. ab 15:00 im VC (http://www.dd-learn.de/vc) treffen. Neben den Erfahrungen von der Learntec, bringe ich meine Eindrücke von der Cebit mit.
Hier können Sie sich ganz einfach dazu anmelden: http://www.dd-learn.de/wordpress/?page_id=16 !
6. Februar 2009

Lore Reß •

15:14 •
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oder “Social Software im eLearning”. Die Werkzeuge Twitter, Blogs, Wiki und natürlich Community-Software und ePortfolios wurden auch wieder auf dem Kongress der Learntec diskutiert, aber auf der Messe selbst war recht wenig über den Einsatz neuer Methoden in Bildungsangeboten zu sehen.
Einen Einstieg in die Umsetzung bietet unser Workshop “Social Software im eLearning“. Hier können die TeilnehmerInnen in 4 Wochen die Möglichkeiten zum Einsatz von Microblogging, Social Bookmarks und das gemeinsame Lernen per Community Software erfahren. Ist Twitter ein geeignetes Medium zur Kommunikation und Vernetzung und welche Anforderungen stellt das kollaborative Arbeiten über eine Plattform wie Ning, Mixxt oder auch SharePoint-Server. Am 9. März beginnt der nächste Workshop und in der Online-Session am 19.02.2009 können Sie auch in das Thema “hineinschnuppern“.
2. Februar 2009
so lautet das Motto der diesjährigen Veranstaltung der Teletutoren auf der LEARNTEC. Angesprochen werden damit Alle, die sich mit dem Thema Live-Online-Lernen beschäftigen oder planen dies selbst einzuführen. In den Vorträgen geht es von Entscheidungskriterien und Erfolgsfaktoren bis zu Erfahrungsberichten aus der Praxis. Das Programm und Erläuterungen dazu.
Das Schöne ist, diese Veranstaltung findet auf der Messe statt und kann somit kein zusätzlicher Eintritt bezahlt werden muss.

Lore Reß •

09:50 •
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