“Virtuelle Konferenzen werden Populär”

Es ist nicht zu übersehen, dass die Online-Kommunikation inzwischen sehr verbreitet ist und für Produktankündigungen, für Marketingaktionen, für  firmeninterne oder offene Konferenzen verwendet wird - selbstverständlich auch für Schulungen. Doch aufgepasst: virtuelle Konferenz ist nicht = virtuelle Konferenz! Beispielsweise beschreibt Klaus Eck die "virtuelle Konferenz" des FOCUS Wissensforums zum Thema ”Second Life - Hype oder Chance?” Dies war ein Chat, d. h. eine rein textbasierte Kommunikation, aber natürlich eine Kommunikation in Echtzeit. Eine Konferenz? Eingefleischte Nutzer von virtuellen Seminar- und Meetingräumen wie z. B. Centra, würden hier vielleicht einwenden, dass dies keine Konferenz sondern ein Chat ist, da die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht per Sprache kommunizieren können. Aber eine feste Definition hierfür gibt es nicht. Eine ähnliche Abgrenzung fehlt auch bei den Begriffen Online-Seminar und Webinar. Letzteres ist meistens eine reine Online-Präsentation, bei der ein oder zwei Personen ein Thema vorstellen und anschließend per Textchat oder in evtl. auch per Sprache Fragen gestellt werden. In einem Live-Online-Seminar wird dagegen Wert auf die Interaktion zwischen den Teilnehmern gelegt.  
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One Response to “Virtuelle Konferenzen werden Populär”

  1. Bernd Pitz says:

    Sie haben Recht, das war ein textbasierter Chat mit vier Experten. Da wir vor allem unsere Leser in den Unternehmen und Agenturen erreichen wollten, haben wir ganz bewusst nicht das Wort „Chat“ verwendet und uns auf diese begriffliche Unschärfe eingelassen.

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