2 Mal hat mich in dieser Woche die Frage nach der Didaktik im virtuellen Klassenzimmer eingeholt. Für mich ein Anstoss, den Begriff “Didaktik” einmal unter die Lupe zu nehmen. Didaktik kommt aus dem Griechischen “didáskein = lehren”.
Eintrag in Wikipedia: “Didaktik ist eine Unterdisziplin der Pädagogik und wird von einigen als deren Herzstück bezeichnet. Als “Allgemeine Didaktik” beschäftigt sie sich unabhängig von spezifischen Lerninhalten mit der Gestaltung von Lernangeboten und der Lerntechnik.”
Nach Meyer und Jank kümmert sich Didaktik um die Fragen,
- wer
- was
- wann
- mit wem
- wo
- wie
- womit
- warum
- und wozu
lernen soll.
Weitere Quellen: http://www.didaktik.uni-jena.de/did_01/allg.htm
Also stellt sich bei der Frage nach der “Didaktik im virtuellen Klassenzimmer” die Frage: “Wie gestalte ich das Lehren im VC?” oder “Gibt es besondere Vorgehensweise?”. Ja und Nein!
Ja, weil ich besondere Bedingungen beachten muss und dadurch meine Aktionen entsprechend gestalte (Fragetechnik, keine Vorträge halten, Teilnehmer einbeziehen etc.).
Nein, weil ich viele der Methoden des realen Seminarraums in de VC übertragen kann (in der Regel modifiziert), wie Rollenspiel, Gruppenarbeit, Diskussion, Brainstorming etc.





Christel Freyer
Didaktik bedeutet für mich insbesondere, wie gestalte ich Lehr-Lernprozesse, damit die Menschen lernen können. So wie jedes Fach seine spezielle Fachdidaktik hat, werden in der “Mediendidaktik” auch die Besonderheiten des Lernprozesses durch den Einfluss des Mediums betrachtet.
Ich möchte einen Aspekt herausgreifen, der mir sehr wichtig ist:
Für das Lernen im VC hat m. E. die gezielte aktive Einbeziehung der Lernenden einen hohen Stellenwert. Die Aktivierung der TN muss genauer und anders geplant und systematisch eingebaut werden, um die Aufmerksamkeit immer wieder zu unterstützen. Aufgrund der schulischen Lernerfahrungen hängt die Aufmerksamkeit sehr stark mit dem Kontakt der Lehrperson zusammen. Und im Präsenztraining sehe ich an den nonverbalen Teilnehmerreaktionen, sind sie noch anwesend, können sie die Inhalte aufnehmen. Die Interaktion mit den TN kann ich damit spontaner einbauen. Im VC muss ich hierfür noch gezielter Lernaktivitäten vordenken, die ich einbinde.
#1 Kommentar vom 25. Januar 2007 um 13:56
For an ePortfolio enabled architecture | weiterbildungsblog
[...] Lore Ress hat kürzlich darauf aufmerksam gemacht, dass jetzt die ersten Schulen in Hessen mit ePortfolios ihre Erfahrungen sammeln (hier mehr darüber). Ich weiß nicht, ob den Beteiligten mit diesem Positionspapier geholfen ist. Denn der launige Einstieg (”Is MySpace an ePortfolio? Is 43things an ePortfolio? Is Elgg really an ePortfolio?”) täuscht nicht darüber hinweg, dass Serge Ravet hier keine kurzweilige Einführung ins Thema geschrieben hat, sondern sich sehr differenziert den verschiedenen Ebenen und Perspektiven einer “ePortfolio enabled environment” widmet. Wer also bereit ist, sich auf die Unterscheidung zwischen “ePortfolios, ePortfolio systems, ePortfolio editing systems and ePortfolio management systems” einzulassen, ist hier richtig. Serge Ravet, European Institute for E-Learning (EIfEL), 4 April 2007 [...]
#2 Pingback vom 28. Oktober 2009 um 21:19