31. Oktober 2006
Ein Feedback und eine Meinungsäußerung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzuholen ist äußerst wichtig.
Die einfachste Methode ist eine Frage, auf welche die Teilnehmer mit einem Symbol antworten. In der rudimentärsten Form als “Ja” und “Nein”. Je nach System stehen unterschiedlich viele Symbole für weitere Meldungen zur Verfügung. Bei Centra sind dies Lachen und Applaudieren, bei Interwise kommt ein ”Unhappy” hinzu. Das Ja und Nein wird hier durch einen Daumen nach oben bzw. nach unten symbolisiert. Bei iLinc läuft alles über das “Polling”.
Rückmeldungen an dem Moderator können bei Centra anonym – über “Feedback” versendet werden (“OK”, “Fertig”, “zu schnell”, zu langsam”, “unverständlich”), bei Interwise erfolgt dies auch über Symbole, die dann natürlich für alle Anwesenden sichtbar sind (“Go Faster”, “Go Slower”, “Understand”, “Confused”). Ein äußerst sinnvolles Symbol ist “I can’t hear”, mit welchem die Teilnehmer einen Tonausfall melden können, ohne hierzu den Textchat nutzen zu müssen.
Zur Gruppe des Feedback gehören auch Umfragen (Polling). Hier bietet z. B. iLinc die Möglichkeit das Ergebnis grafisch darzustellen sowie die Rückmeldung in der Teilnehmerliste anzuzeigen. Der Nachteil hierbei ist, dass die Umfrage nicht mehr anonym ist. Schön wäre ein Wahlmöglichkeit und eine Möglichkeit zum speichern der Ergebnisse (außer einem Screenshot).
Das optimale System? Eine Zusammenfassung aller Möglichkeiten, die dann aber skalierbar sein müssten. Mit 10 und mehr Symbolen wird ein neuer Teilnehmer sicher überfordert sein (der Moderator auch). Aber für fortgeschrittene Anwenderinnen und Anwender sind diese sicher von Vorteil.
11. Oktober 2006
Mit Jochen Robes hatten wir einen Experten in Sachen Weblogs und Social Software zu Gast. In der angeregten Diskussion wurden verschiedene Sichtweisen deutlich. Zum einen die der intensiven Blogger und Anwender, die mit diesen Werkzeugen “netzwerken” und die, die danach fragen, wie und ob diese Werkzeuge im eLearning eingesetzt werden können.
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9. Oktober 2006
Die IMC hat zumn zweiten Mal im Rahmen ihres Learning Management Kongresses den Rapid Learning Award verliehen.
Den zweiten Platz hat sich Prof. Axel Schwickert, der Justus-Liebig-Universität Gießen gesichert. Begleitend zur Vorlesung wwerden mehrere Lehrmodule zu Themen der Programmierung, zu Datenbanken und zur Informationsmodellierung über die Lehrstuhlwebsite bereit gestellt.
Die Inhalte wurden hierbei mit Hilfe von EasyProf, Captivate und Photoshop entwickelt. Das Ergebnis stellt eine Kombination von Rapid Learning Tools, die dem Prinzip der Aufzeichnung folgen, und Autorenwerkzeugen, mit denen Inhalte programmiert wurden, dar. Konzeption und Produktion lagen in den Händen eines studentischen Teams, das in wenigen Monaten 13 Module erstellte. Mehr als 500 Studenten nutzten das Angebote bereits im ersten Semester, in dem das Training zur Verfügung stand.
2. Oktober 2006
Diese Woche führte ich zwei Online-Sessions zu dem Thema “Weblogs, Wikis und andere” durch. Passend dazu der Artikel im Handelsblatt “Weblogs beflügeln das E-Learning” – sollte meiner Meinung nach mit einem Fragezeichen versehen werden.
Die Aussage, dass noch pädagogische Konzepte fehlen, ist für mich eine Kernaussage, die zu allen Weiterentwicklungen passt. Es ist immer die Kreativität der Trainerinnen, Dozenten, Referentinnen und Lehrer gefragt. Doch auch die eigene Weiterbildung, denn ich kann diese neuen Werkzeuge nur dann effizient in einem Lernszenario einsetzen, wenn ich genau weiss, wie sie funktionieren. Da sich die Technik ständig weiterentwickelt, haben wir den Kurs “Weblogs, Wikis und andere Werkzeuge” neu konzipiert und entsprechend umbenannt in “Social Software im eLearning”. Der nächste Start ist im Januar 2007.
* Linktipp dazu (hätte eigentlich am 1.4. erscheinen sollen)