Schreibst du noch oder Blog-st du schon?
Weblogs sind im Vormarsch. Jeder der sich mitteilen möchte, veröffentlicht seine die Gedanken in einem Weblog. Auch in der Unternehmenskommunikation wird dieses einfach zu bedienende Werkzeug bereits eingesetzt. Was liegt näher als dieses auch für das Lehren/Lernen zu entdecken. Sucht frau/man im Netz, so stößt frau/man schon auf eine Reihe von Weblogs, die eindeutig StudentInnen und einer Projekt- arbeit zugeordnet werden können. Im Hochschulbereich wird also ge”blog”t, also warum nicht auch in Online-Kursen?
Wir tun dies gerade*) und lernten schnell, dass alles was im Internet veröffentlicht wird, auch gefunden werden kann. Denn ein Blogger führte 2 unserer Teilnehmerblogs als Beispiele in seinem Blog auf – ich bin gespannt was sich aus Kommentaren und Trackbacks ergibt. Fazit: Blogger leben öffentlich! (Sicher gibt es Möglichkeiten den Blog nur einer ausgewählten Gruppe zugänglich zu machen, aber dies bieten nicht alle Systeme.) . Übrigens unsere Seite “Aktuelles” ist auch ein Weblog.
*) in dem Kurs “Blogger, Wikis und andere Werkzeuge
Vergleich von Systemen:
http://www.blogworld.de/blogtools/
Das eigene Blog bekannt machen:
http://www.m-e-x.de/blog/index.php/archives/2005/03/03/wie-wirddas-eigene-blog-bekannt/
Was ist eigentlich: Learning Design?
Im Bereich der Contententwicklung sorgen die Modelle SCORM und AICC für eine Wiederverwendbarkeit von Lernobjekten (Kursmaterialien). Gegenüber dem ursprünglichen Focus “Wiederverwendbarkeit” liegt heute das Hauptaugenmerk auf der Austauschbarkeit, d.h. Lernmaterialien auf verschiedensten Plattformen (LMS) einsetzen zu können. Doch reine Selbstlernkurse haben einen begrenzten Einsatz und die Interaktion Trainer/Tutor zu Teilnehmer und Teilnehmer zu Teilnehmer wird davon nicht erfasst. Hier setzt die Spezifikation IMS Learning Design an.Ziel der Spezifikation ist es, den Lehr-/Lernprozess plattformunabhängig zu beschreiben. Dazu gehört die Lernzieldefinition, die Beschreibung der Materialien, der Werkzeuge und natürlich die Rollenbeschreibung. Damit können Kursentwickler ihre Kurse formell beschreiben und – sofern diese Spezifikation eingehalten wird – auf unterschiedlichen Lernplattformen einsetzen.
Die IMS LD basiert auf einer Entwicklung der Open University der Niederlande, der EML (= Education Modeling Language). (Details)
Veranstaltungstip:
eLearning-Stammtisch am 01.07.2005:
Thema “Learning Design” und die praktische Anwendung
Gastredner: Thomas Krämer von elive Learning Design Robert Krämer Thomas Russell GbR
(Infos)
Aus dem Web
- Studie zum Weiterbildungsbedarf in den USA.
Die Studie (60 Seiten) steht kostenlos als PDF-Datei zum Download bereit.http://www.imove-germany.de/index.php?mapid=302
- Abschied vom eLearning?
Der Artikel des BIBB unterstreicht, dass eLearning nicht nur die formalen Lernprozesse sondern auch das informelle Lernen in der Gemeinschaft sowie das organisationale Lernen beinhaltet.http://www.bibb.de/de/19100.htm




