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15. November 2004

Newsletter November 2004

Qualität im (e)-Lernen
Die Zahl der Initiativen zum Thema Qualität wird immer größer. Dass die Information hierzu sehr wichtig ist, haben uns Reaktionen einer Telefonaktion zum eLearning vor kurzem deutlich gezeigt. Aussagen wie “dann betrachten die Mitarbeiter bunte Bildchen”, “ich würde gerne, aber unsere Entscheider kennen eLearning zu wenig”, “wir haben vor 2 Jahren ein eLearning-Projekt in den Sand gesetzt, das Thema ist erst einmal durch” zeigen, dass noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist. Die Qualitätsdiskussion kann hier einen entscheidenden Beitrag liefern.

Doch was ist Qualität im eLearning?
Ich, als Lerner, betrachte erst einmal das Ergebnis: Werde ich am Ende des Kurses oder des Seminars das gelernt haben, was der Prospekt verspricht? Passt die verwendete Methode zu mir?

Da kann ein Kurs mit 5 Sternen ausgezeichnet worden und das Institut ISO-zertifiziert sein, aber ich hasse es, wenn auf jeder Bildschirmseite ein grünes Zipfelmützchen- männchen herumspringt.
Ich beteilige mich gerne an der Forumsdiskussion, aber muss denn der Tutor mich mit e-tivities zuschütten? Mein Kollege dagegen findet es Klasse, wenn er jeden Tag vom Trainer aktiviert wird. Wie soll Qualität definiert und gemessen werden?

Qualität und Standards
Können Kurse/Seminare standardisiert werden?
Ich höre schon alle Pädagogen aufschreien. Nun, Standardisierung bedeutet nicht, dass alles nach einem Schema ablaufen muss, sondern eine Struktur zu hinterlegen, mit derer Hilfe unterschiedliche Kurse dargestellt werden können. Basierend auf der Educational Modelling Language (EML) der Open University Netherland, wurde im Februar 2003 wurde vom IMS Global Learning Consortium, Inc. mit “IMS Learning Design” eine Spezifikation verabschiedet. Diese Spezifikation soll einen Standard zur Beschreibung von Lehr-/Lerneinheiten für mediengestützte Bildungsprozesse schaffen. Quelle: http://www.imsproject.org

Mit der PAS 1032-2 wurde im Juli 2004 ein Beschreibungsmodell veröffentlicht, das existierende Ansätze (insbesondere IMS Learning Design) einbezieht und ein harmonisiertes, weiter entwickeltes und erweiterbares Referenzmodell darstellt. http://www.beuth.de

Werkzeuge zu IMS Lerning Design:

http://www.coppercore.org/

http://eduplone.net/products/learningsequence

http://learning-designer.net/content/e56/e61/index_ger.html

Linkliste

  • Weblog von Ulf Ehlers:
    http://www.lernqualitaet.de/
  • Qualitätsinitiative E-Learning in Deutschland

    http://www.qed-info.de/

  • Aktionen des DIN:
    http://www.ebn.din.de/
  • Nicht nur eLearning:
    http://www.artset-lqw.de
  • Gemeinnützige Initiative:
    http://www.bildungsbuero-koeln.de/index.html
  • Bezogen auf Managementtraining
    http://www.efmd.be/cel/
  • Europäische Initiative
    http://www.elearningeuropa.info/
  • Noch ein EU-Projekt:
    http://www.qual-elearning.net
  • Artikel: Aus Sicht des Lerners
    http://www.bibb.de/de/limpact12457.htm
  • Round Table:
    http://www.global-learning.de
  • Literatur:

    http://www.bibb.de/de/11757.htm

Nützliches
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http://www.cadkas.de/downengwww6.php